

Lüften:
Lüften Sie immer kurz und kräftig, am besten mit Durchzug und geschlossenen
Heizkörper-ventilen. Wirtschaftlich ist ein schneller Luftwechsel, indem Sie Fenster
oder Balkontüren kurze Zeit weit öffnen. Damit wird ein zu starkes Auskühlen der
Wände und Möbel verhindert und es ist weniger Heizenergie zur Wiedererwärmung nötig.
Eine Dauerlüftung, z.B. durch gekippte Fenster oder fehlende Fensterdichtungen, ist
die größte Energievergeudung, da ein sehr großer Teil der Wärme nach außen entweicht,
besonders wenn sich der Heizkörper unter dem gekippten Fenster befindet.
Auch innenliegende
Entlüftungen (z.B. in Toiletten) müssen nicht immer ganz offen sein. Gerade hier
wird durch den 'Kamineffekt' die teure Warmluft abgezogen.
Automatische Heizkörpersteuerung:
Mit programmierbaren Thermostaten an den Heizkörpern
können Sie den Heizzyklus in jedem Raum optimal einstellen. Komfortabel geht es auch
per Funk von einem Raumregler gesteuert. So beheizen Sie Räume nur zu den Zeiten,
zu denen sie genutzt werden. Sie haben jederzeit eine angenehme Raumtemperatur und
sparen gleichzeitig Energiekosten. Der Einbau ist einfach: - Interesse? dann fragen
Sie uns.
Wärmestau:
Damit ein Heizkörper seine optimale Leistung abgeben kann, ist eine gute
Luftzirkulation (Konvektion) notwendig. Sind Ihre Heizkörper mit dicken Vorhängen
zugehängt oder mit Möbeln zugebaut, kann die Wärme nicht ungehindert in den Raum
gelangen. Die Wärme staut sich hinter diesen Barrikaden. All dies erhöht den Heizenergiebedarf.
Durch den Wärmestau hinter Möbeln und Gardinen nimmt gleichzeitig der Wärmeverlust durch das Mauerwerk und die Fenster erheblich zu. Möbel und Gardinen gehören nicht vor die Heizkörper- auch wenn es schöner aussieht. Zur Vorsicht ist deswegen auch bei der Anbringung von Verkleidungen vor Heizkörpern geraten. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Luftzirkulation um den Heizkörper nicht gehemmt wird. Eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik bewies einen Mehrverbrauch von bis zu 40 % bei vollständig mit Vorhängen zugehängten Heizkörpern.
Wärmeverluste durch den Heizkessel:
Durch nicht oder unzureichend gewartete Heizkessel
kann es zu erheblichen Wärmeverlusten kommen. Ebenfalls sind alte Heizkesselanlagen
"Energiefresser". Daher rechnet es sich meist bei Gebäudesanierungen den Heizkessel
(auch wenn dieser noch nicht 20 Jahre alt ist) auszutauschen, da dieser durch neue
Nutzungsbedingungen in der Regler überdimensioniert ist und dadurch hohe Verluste
aufweist.
Wir bieten ihnen den Heizungscheck an. Link
Stromverschwendung durch veraltete Pumpentechnik:
Setzen Sie auf moderne Hocheffizienzpumpen,
welche lediglich 10 % des Stromes welche Ihrer alte Umwälzpumpe benötigen. Der Einbau
dieser Pumpen wird von der KfW gefördert.
Wärmeverluste durch Fenster:
Das Fenster hat trotz inzwischen guten U-Werten noch
lange nicht die Isolationswirkung einer massiven Wand. Vermeiden Sie an Fenstern
hohe Wärmeverluste so gut es geht. Lassen Sie bei Einbruch der Dunkelheit nach Möglichkeit
die Rollläden ganz herunter oder ziehen Sie wenigstens die Übervorhänge zu (wenn
Sie damit nicht gleichzeitig die Heizkörper abdecken). Damit können Sie hohe Abstrahlungsverluste
vermindern und viel Energie sparen. Mit zugezogenen Vorhängen und gleichzeitig heruntergelassenen
Rollläden lassen sich die Wärmeverluste durch das Fenster um ca. 50 % senken.
zu hohe Raumtemperaturen:
Ob man sich behaglich fühlt, hängt von vielen Faktoren ab.
Bewegung, Alter, seelische und körperliche Konstitution sind nur einige davon. Ganz
wesentlich ist aber die Bekleidung. Wer während der Heizperiode in seiner Wohnung
in leichter Bekleidung herumlaufen will, braucht natürlich eine sommerliche Raumtemperatur
von 22 °C und mehr. Die kann ihm nur die Heizung liefern und das kostet Geld. Denn
mit der Senkung der Raumtemperatur um 1 °C, sparen Sie rund 6 % Heizenergie!
Im Laufe
der Zeit kann so einiges zusammenkommen, wenn man sich dazu entschließt, auch in
der Wohnung lieber mal etwas wärmende Kleidung zu tragen, um so die Abgabe der körpereigenen
Temperatur zu verringern. Das gilt besonders dann, wenn man keine Bewegung hat, z.B.
abends beim Fernsehen. Bei fehlender Bewegung empfindet man schnell selbst eine Zimmertemperatur
von über 20 °C als kalt. Der Griff zum Heizkörperventil ist dann zwar eine bequeme
Abhilfe, aber auch eine teure.
Temperaturen in der Nacht:
Eine moderne Heizanlage besitzt eine Nachtabsenkung - Sie
merken es, wenn es am späten Abend nicht mehr so warm wird, wie tagsüber. Achten
Sie aber zusätzlich darauf, dass Sie abends vor dem Zubettgehen die Thermostatventile
trotzdem herunterdrehen.
Verheizen Sie keinen Strom:
Mit Strom zu heizen ist sehr ineffektiv und teuer. Verwenden
Sie Heizlüfter daher äußerst sparsam. Aus dem selben Grund sollten Sie auch die verschwenderische
Nachtstromspeicherheizungen austauschen, sofern Sie Hauseigentümer sind und die Möglichkeit
dazu haben. Die KfW Bankengruppe fördert diesen Austausch,